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Verein Kilianskapelle
Büchenwerra" e.V. |
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Zu unserer großen Freude ist die Killanskapelle in Büchenwerra so weit
fertiggestellt, dass wir für die Sommermonate in 2011
vom 15. Mai an bis September kulturelle Angebote
planen.
Wir bieten in einem festen Zeitfenster
immer sonntags von 17" Uhr bis ca.18°°
Uhr
in loser Abfolge entweder eine
Andacht oder musikalische und
literarische
Veranstaltungen an.
Anschließend an das kleine Konzert, die Lesung oder Andacht kann man bei
einem Getränk, das angeboten wird, noch etwas verweilen und im Gespräch mit
anderen den Sonntagabend beschaulich ausklingen lassen.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Einladung annehmen!

Innenansicht der Kilianskapelle

Kultur elles in der
Kapelle
Kult -
Kapellisches
in
Büchenwerra
Religiöses/Musik/Literatur
Im Sommer immer sonntags ab 17°° Uhr
Brückenstr. 12,
Guxhagen
Telefon 0 56 65 /
35 33
Telefax 0 56 65 / 17 27
Öffnungszeiten:
Montag bis
Freitag
9.00 Uhr bis 13.00
Uhr
14.00 Uhr bis 16.00
Uhr
Sonntag 13.00
Uhr bis 17.00 Uhr
Samstag + Feiertage geschlossen
Sonntag kostenlose
Führung 14.30
Uhr
Gruppenführungen bitte telefonisch anmelden
Es finden wechselnde Ausstellungen statt
Weitere Informationen unter
www.gedenkstaette-breitenau.de
E-Mail:
gedenkstaette-breitenau@t-online.de
Das Kloster Breitenau
Eine Benediktinerabtei im Wandel der Zeit.
Das Kloster wurde 1113
gegründet und von Benediktinermönchen aus Hirsau im Schwarzwald
geleitet. Um 1120 wurde mit dem Bau der Klosterkirche begonnen, die heute
noch existiert. Das Kloster bestand über 400 Jahre und wurde in 1527 durch
Landgraf Philipp aufgelöst. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das
Kloster vom Landgraf Moritz zu einem Lustschloss umgebaut. Die Kirche diente
seit 1579 als Kornspeicher und Pferdestall. Im 30-jährigen Krieg wurde die
Anlage zweimal zerstört und begann zu verfallen.
Ab 1874 wurde das Kloster
als Arbeitshaus und Haftstätte genutzt. In der NS-Zeit wurde ein
Konzentrationslager für deutsche politische Gefangenen und während des Krieges
ein Straflager für der Geheimen Staatspolizei Kassel für deutsche und
ausländische Kriegsgefangene eingerichtet. Nach dem Krieg befand sich in
der Breitenau ein geschlossenes Erziehungsheim für Mädchen.
Heute
ist auf dem Gelände ein psychiatrisches Wohnheim des Landeswohlfahrts-verbandes
Hessen untergebracht.
In der Zehntscheune erinnert eine Dauerausstellung
des Künstlers Stephan von Borstel an die Geschehnisse in der NS-Zeit.
Des
Weiteren gibt es einen Medienvorführraum, eine Bibliothek und ein
Archiv.
Der Eintritt ist frei.
Die Gedenkstätte Breitenau als Ort außerschulischen
Lernens
Die Studienbesuche können (neben einem Gesamtüberblick) nach Absprache
auch thematische Schwerpunkte haben:
1. Frühes Konzentrationslager
2.
Juden als Kasseler Bürger und Häftling in Breitenau
3.
Zwangsarbeiter und Rüstungsindustrie
4.
Mädchenerziehungsheim
Als zeitlicher Rahmen wird ein Vormittag von ca. 3
Std. veranschlagt. Sie werden von ausgebildeten Pädagogen betreut. Es werden
folgende Phasen angeboten:
Einführung
Rundgang
Dauerausstellung
Forschendes
Lernen

Klosteranlage Breitenau

Die Gedenkstätte ist von Kassel aus sehr verkehrsgünstig mit der
Bahn zu erreichen; nur ca. 10 Minuten von KS-Hbf oder KS
Wilhelmshöhe bis Bahnhof Guxhagen (Richtung Bebra).
Mit dem Auto: AB Kassel – Frankfurt; AB-Abfahrt: Guxhagen. Per
Fahrrad: Fuldaradweg.
In der Gedenkstätte Breitenau können sich Einzelne oder Gruppen
mit der Geschichte Breitenaus (1874 Arbeitshaus – 1933/34 KZ –
1940-45 Arbeitserziehungslager für ca. 8.500 Häftlinge – nach dem
Krieg geschlossenes Mädchenheim) und mit allgemeinen Themen zur
NS-Zeit, zu Gewalt, Pädagogik u.a. befassen. Ein Archiv,
Regionalmaterial und eine umfangreiche Bibliothek zum
Nationalsozialismus sind vorhanden.
Die Gedenkstätte Breitenau bietet neben Führungen eine große
Vielfalt von Veranstaltungen an (Vorträge, Zeitzeugenlesungen,
Ausstellungen etc.).
Ursprünglich wurde Anfang des 19. Jahrhundert das Gebäude gebaut
als Synagoge und Schule mit Lehrerwohnung – sie war der Geistige –
Kulturelle – und Glaubensmittelpunkt der jüdischen Gemeinde.
Nach der Schändung in der Pogromnacht November 1938 wurde sie
geschlossen..
Die Gemeinde war seit 1939 Eigentümerin der Synagoge. Nach
Umbauarbeiten in 1940 entstanden mehrere Wohnungen und
Beratungsräume.
In 2001/2002 wurde das Gebäude mit erheblichem finanziellen
Aufwand grundlegend saniert und die alten Fresken im ehemaligen
Altar – und Betraum freigelegt.
Seit 2005 finden am 8./9. November regelmäßige
Gedenkveranstaltungen statt.