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Kulturelle Angebote

Hier können Sie sich über verschiedene kulturelle Angebote  informieren:

zum  http://www.staatstheater-kassel.de/ und

zur  http://www.komoedie-kassel.de/ und

zu den Kinos  cineplex und cinestar und

zum http://www.kultursommer-nordhessen.de/   und

zur  http://deutsche-maerchenstrasse.com/  und

zur  http://www.deutsche-fachwerkstrasse.de/  und

zur Kunstschule Melsungen  verbinden lassen.


Schmiedemuseum

Neben der Klosterkirche können Interessierte das Schmiedemuseum in der Sellestraße in Guxhagen besuchen.
Ein kleines aber doch sehr interessantes Museum zeigt die Arbeitsmittel und Werkzeuge mit denen ein Schmied in damaligen Zeiten arbeitete. Das Schmiedemuseum wird vom Heimat- und Verkehrsverein Guxhagen unterhalten. 

Der Eintritt ist Kostenlos.

Ansprechpartner:
Oetzel, Kurt                                                   Telefon 0 56 65 / 29 40
Schwalbenweg 6, Guxhagen


Öffnungszeiten:
Sellestr.

von April bis Oktober                                      9.00 Uhr bis 19.00 Uhr    


Gedenkstätte Breitenau und Kloster Breitenau

Brückenstr. 12, Guxhagen      

Telefon 0 56 65 / 35 33
Telefax 0 56 65 / 17 27

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag                        9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
                                                14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Sonntag                                    13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Samstag + Feiertage geschlossen

Sonntag kostenlose Führung        14.30 Uhr

Gruppenführungen bitte telefonisch anmelden

Es finden wechselnde Ausstellungen statt

Weitere Informationen unter
www.gedenkstaette-breitenau.de 
E-Mail: gedenkstaette-breitenau@t-online.de  

Das Kloster Breitenau

Eine Benediktinerabtei im Wandel der Zeit.
Das Kloster wurde 1113 gegründet und von Benediktinermönchen aus Hirsau im Schwarzwald geleitet. Um 1120 wurde mit dem Bau der Klosterkirche begonnen, die heute noch existiert. Das Kloster bestand über 400 Jahre und wurde in 1527 durch Landgraf Philipp aufgelöst. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Kloster vom Landgraf Moritz zu einem Lustschloss umgebaut. Die Kirche diente seit 1579 als Kornspeicher und Pferdestall. Im 30-jährigen Krieg wurde die Anlage zweimal zerstört und begann zu verfallen.
Ab 1874 wurde das Kloster als Arbeitshaus und Haftstätte genutzt. In der NS-Zeit wurde ein Konzentrationslager für deutsche politische Gefangenen und während des Krieges ein Straflager für der Geheimen Staatspolizei Kassel für deutsche und ausländische Kriegsgefangene eingerichtet. Nach dem Krieg befand sich in der Breitenau ein geschlossenes Erziehungsheim für Mädchen.

Heute ist auf dem Gelände ein psychiatrisches Wohnheim des Landeswohlfahrts-verbandes Hessen untergebracht.

In der Zehntscheune erinnert eine Dauerausstellung des Künstlers Stephan von Borstel an die Geschehnisse in der NS-Zeit.

Des Weiteren gibt es einen Medienvorführraum, eine Bibliothek und ein Archiv.

Der Eintritt ist frei.

Die Gedenkstätte Breitenau als Ort außerschulischen Lernens

Die Studienbesuche können (neben einem Gesamtüberblick) nach Absprache auch thematische Schwerpunkte haben:

1.    Frühes Konzentrationslager
2.    Juden als Kasseler Bürger und Häftling in Breitenau
3.    Zwangsarbeiter und Rüstungsindustrie
4.    Mädchenerziehungsheim

Als zeitlicher Rahmen wird ein Vormittag von ca. 3 Std. veranschlagt. Sie werden von ausgebildeten Pädagogen betreut. Es werden folgende Phasen angeboten:

Einführung
Rundgang
Dauerausstellung
Forschendes Lernen


Klosteranlage Breitenau


Gedenkstätte Breitenau


Die Gedenkstätte ist von Kassel aus sehr verkehrsgünstig mit der Bahn zu erreichen; nur ca. 10 Minuten von KS-Hbf oder KS Wilhelmshöhe bis Bahnhof Guxhagen (Richtung Bebra).

Mit dem Auto: AB Kassel – Frankfurt; AB-Abfahrt: Guxhagen. Per Fahrrad: Fuldaradweg.

In der Gedenkstätte Breitenau können sich Einzelne oder Gruppen mit der Geschichte Breitenaus (1874 Arbeitshaus – 1933/34 KZ – 1940-45 Arbeitserziehungslager für ca. 8.500 Häftlinge – nach dem Krieg geschlossenes Mädchenheim) und mit allgemeinen Themen zur NS-Zeit, zu Gewalt, Pädagogik u.a. befassen. Ein Archiv, Regionalmaterial und eine umfangreiche Bibliothek zum Nationalsozialismus sind vorhanden.

Die Gedenkstätte Breitenau bietet neben Führungen eine große Vielfalt von Veranstaltungen an (Vorträge, Zeitzeugenlesungen, Ausstellungen etc.).

 


Ausstellung in der Breitenau

 


Kloster Breitenau
 

Ehemalige Synagoge

Ursprünglich wurde Anfang des 19. Jahrhundert das Gebäude gebaut als Synagoge und Schule mit Lehrerwohnung – sie war der Geistige – Kulturelle – und Glaubensmittelpunkt der jüdischen Gemeinde.

Nach der Schändung in der Progromnacht November 1938 wurde sie geschlossen..

Die Gemeinde war seit 1939 Eigentümerin der Synagoge. Nach Umbauarbeiten in 1940 entstanden mehrere Wohnungen und Beratungsräume.

In 2001/2002 wurde das Gebäude mit erheblichem finanziellen Aufwand grundlegend saniert und die alten Fresken im ehemaligen Altar – und Betraum freigelegt.

Seit 2005 finden am 8./9. November regelmäßige Gedenkveranstaltungen statt.


Bilder der ehemaligen Synagoge


Außenansicht

Deckenfresko

Frauenempore
 


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Aktualisiert am 29.07.2010